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KIM Studie: Computer und Internet gehören zum Alltag von Kindern, werden aber in der Schule nur punktuell eingesetzt

Insgesamt 63 Prozent der Sechs- bis 13-Jährigen nutzen zumindest selten das Internet, dieser Anteil hat sich seit der letzten Erhebung der KIM-Studie 2012 nur marginal um einen Prozentpunkt erhöht. Angestiegen ist jedoch die Häufigkeit der Nutzung: Zählen Kinder zu den Nutzern des Internets, dann surfen 40 Prozent jeden oder fast jeden Tag im Netz (2012: 36 Prozent, 2010: 26 Prozent), 44 Prozent sind ein- oder mehrmals pro Woche online und 16 Prozent zählen zu eher sporadischen Nutzern (weniger als einmal pro Woche). In der Schule kommt der Computer aber immer noch sehr punktuell und kaum fachübergreifend zum Einsatz. Gerade einmal 30 Prozent aller sechs bis 13-jährigen Kinder nutzen mindestens ab und zu einen PC, auch wenn dessen Einbindung in den Unterricht mit zunehmendem Alter der Kinder steigt. Haupteinsatzgebiet ist dabei die Computerbildung. In diesem Fach kommt der PC in 77 Prozent der Fälle zum Einsatz, mit großem Abstand folgen die Fächer Deutsch (42 Prozent), Mathematik (37 Prozent) und Sprachen (26 Prozent). Haupttätigkeit ist mit 86 Prozent vor allem das Schreiben von Wörtern oder Texten, gefolgt von der Recherche im Internet. 73 Prozent der Kinder sucht in der Schule mindestens einmal pro Woche etwas im World Wide Web. Weitere häufige Tätigkeiten sind die Nutzung von Lernprogrammen, das Erlernen spezieller Anwendungsprogramme oder das Erstellen von Präsentationen. Weitaus intensiver nutzen Kinder den Computer für die Schule von zu Hause aus. Dieser wird dann vor allem zur Recherche herangezogen. So sind 74 Prozent der Kinder mindestens einmal in der Woche im Netz unterwegs, um etwas für die Schule zu suchen oder nachzulesen. Diese Tätigkeit gehört dabei schon für die Jüngsten zum Alltag. So recherchieren 44 Prozent der Sechs- bis Siebenjährigen für die Schule im Internet, bei den 12- bis 13-jährigen steigt der Wert dann auf 91 Prozent. Die Studienreihe KIM wird seit 1999 regelmäßig vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs) durchgeführt. Die repräsentative Studie bildet den Medienumgang und das Medienverhalten der Sechs- bis 13-Jährigen in Deutschland ab. Für die KIM-Studie 2014 wurden 1.209 Kinder und deren Haupterzieher im Frühsommer 2014 zu ihrem Mediennutzungsverhalten befragt.
KIM-Studie 2014 zum Download auf www.mpfs.deWebsite des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs)
 

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