Beim „Deutschen Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ“ 2025 wurden 18 Auszeichnungen für besondere Leistungen im Unterricht und in der Schulentwicklung vergeben. Bewerbungen für die Wettbewerbsrunde 2026 sind ab sofort möglich – erstmals auch in der Kategorie „Starke Grundschule“.
Engagement sichtbar machen
Mit der Auszeichnung wollen die Träger, die Heraeus Bildungsstiftung und der Deutsche Philologenverband, die Leistungen von Lehrkräften, Lehrkräfte-Teams sowie Schulleitungen würdigen und in den Vordergrund der öffentlichen Wahrnehmung rücken. Förderpartner des Deutschen Lehrkräftepreises 2025 waren Cornelsen Verlag, PwC-Stiftung und Schöpflin Stiftung.
Als Schirmherrin begleitete Simone Oldenburg, Ministerin für Bildung und Kindertagesförderung in Mecklenburg-Vorpommern sowie Präsidentin der Bildungsministerkonferenz 2025, die Preisverleihung – sie betonte: „Bildung stärkt Chancengleichheit, fördert demokratisches Handeln, ermöglicht individuelle Entfaltung und Erfolg. Eine gute Bildung ist der Grundpfeiler unserer Gesellschaft.“
Deutscher Lehrkräftepreis: Drei Kategorien
Der „Deutsche Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ“ wird in drei Kategorien vergeben: In der Kategorie „Ausgezeichnete Lehrkräfte“ nominieren Schülerinnen und Schüler aus Abschlussjahrgängen im Sekundarbereich besonders engagierte Lehrkräfte. „Unterricht innovativ“ richtet sich an Lehrkräfte im Sekundarbereich, die Unterrichtsmodelle für die Schule der Zukunft konzipieren und mit innovativen Ideen arbeiten. In der Kategorie „Vorbildliche Schulleitung“ nominieren Kollegien aus allen Schulformen ihre Schulleitung oder Schulleitungsteams. Ergänzend wurden 2025 zwei Sonderpreise vergeben: „Umwelt und Nachhaltigkeit“ (Cornelsen) und „Kulturelle Bildung“ (PwC-Stiftung).
Preisträgerinnen und Preisträger 2025
Ausgezeichnete Lehrkräfte:
Steffen Haschler (Gymnasium Englisches Institut gGmbH Heidelberg, Baden-Württemberg); Serhat Gökce (Berufliche Schule 9, Nürnberg, Bayern); Fatma Kan (Quinoa – Bildung für hervorragende Lebensperspektiven gGmbH, Berlin); Christin Altenkirch-Borchert (Voltaireschule Potsdam, Brandenburg); Julian Lee (Gymnasium Allermöhe, Hamburg); Roland Struwe (Eichendorffschule Kelkheim, Hessen); Toni Fischer (Regionale Schule „Fritz Reuter“ Demmin, Mecklenburg-Vorpommern); Philipp Limmer (Zentralschule Adorf/Vogtland – Oberschule, Sachsen); zwei Auszeichnungen gingen nach Nordrhein-Westfalen an Dimitri Fromm (Janusz Korczak-Gesamtschule Gütersloh) und Simone Windhüs (Landfermann-Gymnasium Duisburg).
Vorbildliche Schulleitung:
In dieser Kategorie wählte die Jury zwei Teams und eine Preisträgerin aus, die von ihren Kollegien vorgeschlagen wurden:
1. Preis: Jenny Krzyzaniak, Svetlana Thieme, Kati Klinzing (Denis-Diderot-Schule – Oberschule der Stadt Leipzig).
2. Preis: Roswitha Malewski (Grundschule Kuppelnau Ravensburg).
3. Preis: Carsten Arntz, Kathrin Wichmann (Erzbischöfliches Berufskolleg Köln).
Unterricht innovativ:
1. Preis: Jana Rotthoff, Heidi Rupieper (Schillerschule Oberhausen, Nordrhein-Westfalen) für das Projekt „Schillerwerk eSG – zusammen einzigartig“.
2. Preis: Alexandra Baum, Philipp Rohleder (Gerhart-Hauptmann-Schule Griesheim, Hessen) für den „Podcast im Deutschunterricht“.
3. Preis: Holger Seefried und Team (Deutschhaus-Gymnasium Würzburg, Bayern) für das Projekt „Science Fair – Forschen für die Zukunft“.
Sonderpreise:
„Umwelt und Nachhaltigkeit“: Dr. Martina Kapitza (Gymnasium Kronwerk Rendsburg, Schleswig-Holstein) mit Jürgen Fischbach (Naturpark Westensee – Obere Eider e.V.) und Lena Muley (CAU/Muthesius) für das Projekt „Natur erleben – Ein Walderlebnispfad zum Thema Wald – Klima – Lebensräume“. „Kulturelle Bildung“: Team um Dieter Maucher und Marcus Pfab (Dollinger-Realschule Biberach, Baden-Württemberg) für das Projekt „Für die Freiheit! 1525 – 2025 – Jubiläumstheater 500 Jahre Bauernkrieg“.
Neue Kategorie „Starke Grundschule“ ab Wettbewerbsrunde 2026
In der 17. Runde können sich Grundschullehrkräfte erstmals mit Konzepten und Lernvorhaben für „Starke Grundschule“ bewerben. Im Mittelpunkt steht die pädagogische Qualität von Grundschulunterricht. Ausgezeichnet werden Konzepte, die Kinder in ihren Voraussetzungen in den Fokus nehmen, Basiskompetenzen wie Lesen, Schreiben, Sprache und Mathematik systematisch stärken und sozial-emotionales Lernen verbinden.
Bewerbungen für 2026 bis 30. Juni 2026
Kategorie „Starke Grundschule“