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PISA-Studie zum Kompetenzbereich Problemlösen: Fähigkeiten der Schüler in Deutschland niedriger als erwartet

Die Leistungen der deutschen Schülerinnen und Schüler stehen dabei in einem engen Zusammenhang mit dem Kompetenzniveau im Bereich Mathematik: Jugendliche, die dort eine relativ niedrige oder durchschnittliche Kompetenzstufe erzielten, erreichten bei den Problemlöseaufgaben auch tendenziell schwächere Ergebnisse. Schülerinnen und Schüler, die im Bereich Mathematik besonders gute Ergebnisse erreichten, zeigten dagegen auch beim Problemlösen ausgeprägte Stärken. Einen weniger starken Einfluss hat dagegen der sozioökonomische Hintergrund der Schülerinnen und Schüler. Insgesamt belegt Deutschland für den Kompetenzbereich Problemlösen mit 509 Punkten den 15. Rang – gleichauf mit der Tschechischen Republik; aber vor Ländern wie den USA, Norwegen oder Schweden. Die international besten Ergebnisse erzielten Singapur mit 562 Punkten, Korea mit 561 Punkten und Japan mit 552 Punkten. Andere Länder wie Hongkong, Kanada, Australien, Finnland, Frankreich oder das Vereinigte Königreich sind ebenfalls in der Spitzengruppe. Die Problemlösefähigkeit der Fünfzehnjährigen wurde im unmittelbaren Anschluss an die PISA-Tests in den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaften und Lesen in einer gesonderten Testsitzung erfasst. Etwa zwei Drittel der an PISA 2012 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler bearbeiteten am Nachmittag des PISA-Tages Problemlöseaufgaben am Computer. Diese Darbietungsform erlaubte es den Jugendlichen, mit den Aufgaben zu interagieren, kreative Lösungswege aufzuzeigen, und ihre Leistungsfähigkeit weitgehend unabhängig von sprachlichen Aspekten unter Beweis zu stellen.
Pressemeldung des Zentrums für internationale Bildungsvergleichsstudien zu den PISA-Ergebnissen im Kompetenzbereich ProblemlösenDie Ergebnisse von PISA 2012 im Bereich Problemlösen in englischer Sprache
 

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